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Depression und trotzdem leben !

„Feel the blues“ Musik als Ausdruck und als Therapie (?)

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15. Oktober 2016

Viele von uns (mich eingeschlossen) finden in der Musik eine Möglichkeit seiner Krankheit ein „Gesicht“ zu geben. Ob nun schwermütig, getragen, oder auch mal aggressiv und herausfordernd. Ich stehe derzeit verstärkt auf Blues-Musik. Weil ich in ihr für mich und meine jeweilige Situation genau das passende finde.

Musik kann meine Gefühle widerspiegeln, ohne das ich selber dafür nach passenden Worte suchen muss. Sie gibt mir das Gefühl, dass der jeweilige Musiker genau das versteht, was mich gerade umtreibt. Musik wird auch als therapeutisches Mittel von Fachleuten genutzt. Doch es gibt auch eine negative Seite, die man als Betroffener für sich persönlich beachten sollte.

Wenn ich in einer depressiven Phase bin und mich nur noch mit schwermütiger Musik umgebe, kann das meiner Genesung auch entgegen wirken. Hier die passende Mischung für sich selbst zu finden, ist auch eine Form von Therapie. Denn positive Musik wirkt sich auch positiv aus! Vielleicht sollte man sich eine passende Playlist erstellen um in den dunklen Zeiten mit der Musik dem Licht wieder entgegen zu gehen. Ist nur ein Gedanke von mir. Wie seht ihr das?

21. Januar 2019

Zwangsweise sich positive Musik in einer depressiven Phase anzuhören, klappt nicht. Jedenfalls nicht bei mir. Ich suche mir halt die Musik aus, die meine Gefühle widerspiegeln, die mich gerade beschäftigen. Punkt.

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